Sicherheit (116 Artikel)

Fünf Security-Tipps für deine KeePass-Datenbank

Aktuell wandert eine Neuauflage des Citadel-Trojaners durchs Netz. Diesmal hat es der kleine Schnüffler unter anderem auf KeePass und Password Safe abgesehen. Also beides Open Source Passwort-Manager. Wurde man Opfer des Trojaners, versucht dieser beim Start beider Anwendungen das Masterkennwort per Keylogger mitzuschneiden. Dann muss ihm nur noch die Datenbank in die digitalen Hände fallen und das Entschlüsseln kann beginnen. Für Hacker, dank zahlreicher Automatismen, ein einträgliches Geschäft. Doch halt, als Nutzer kann man solchen Passwortdieben auch Steine in den Weg legen und seine Datenbank, sowie das Masterkennwort schützen. Ich verrate dir in diesem Blogartikel nützliche Security-Tipps, um deine KeePass-Datenbank vor Fremden abzusichern.

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Dobrindt führt die PKW-Maut ad absurdum

So langsam aber sicher reicht’s. Verkehrsminister Dobrindt legte am Donnerstag seinen neuen Vorschlag zur PKW-Maut vor. Die Forderung, dass alle Autofahrer zahlen sollen, ist schon starker Tobak, aber nun auch noch den Vorstoß in Richtung Überwachung zu wagen grenzt echt an Unverschämtheit. Aber gut, man kann es ja mal versuchen. Laut seiner fixen Idee sollen sämtliche Kennzeichen auf den Straßen elektronisch erfasst werden und so Mautpreller entlarven. Klingt zwar im ersten Moment wenig dramatisch, doch bei genauerer Betrachtung öffnet Dobrindt damit das Tor zur Massenüberwachung. Ohne mich jetzt in wilde Verschwörungstheorien zu werfen, möchte ich lediglich darauf hinweisen, dass Totalüberwachung denkbar wäre. Ob es schlussendlich gemacht wird, ist eine andere Frage. Aber das Vertrauen in unsere Politik hinsichtlich des Datenschutzes ist weitreichend überstrapaziert. Daher ist es mehr als fragwürdig, ob ich einem Alexander Dobrindt das nötige Vertrauen entgegen bringen würde.

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Ello, das soziale Netzwerk mit dem Plus an Datenschutz

Vorgestern erhielt ich nach langem Warten endlich von Ello-Mitgründer Lucian Föhr meine Einladung für das aufstrebende soziale Netzwerk Ello. Die Macher hinter Ello haben sich höchst lobenswerte Ziele gesteckt: Datenschutz und Transparenz. Ihr Manifest verdeutlicht klar: Du bist kein Produkt. Laut ihrer Auffassung sind die meisten sozialen Netzwerke allesamt auf Werbung, Tracking und damit letztendlich auch Überwachung ausgelegt. Diese These kann ich unterstreichen. Beispielsweise bei Facebook beobachte ich diesen “Trend” schon länger. Andere Netzwerke sind oftmals nicht besser. In Zeiten steigender staatlicher Überwachung und übertriebener Konsumwirtschaft kommt Ello gerade zur rechten Zeit. Das soziale Netzwerk ist werbefrei und kostenlos. Ello verspricht, dass dies auch so bleiben soll. Die Versprechungen klingen allesamt zu gut, um wahr zu sein. Wo ist der Haken oder gibt’s keinen?

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Digitale Agenda: Deutschlands Ausflug ins Neuland

Heute präsentiert die Bundesregierung ihren Entwurf für die Digitale Agenda. Bereits gestern hat Netzpolitik den endgültigen Inhalt geleaked. Danke, auch wenn unser Bundesinnenminister de Maizière darüber sichtlich verärgert schien. So ist das eben mit dem Internet, was unsere Politiker so gerne verteufeln. Aber nun zum eigentlichen Thema. Was will die Digitale Agenda erreichen? Im Übrigen eine tolle Bezeichnung. Wir brauchen jetzt eine funktionierende Netzpolitik und nicht bis 2018. Nur gut, dass es der Bundesregierung genau darum nicht geht. Überwachung, NSA, Edward Snowden, BND. All das sind vermisste Fremdworte in diesem Fahrplan. Der Netzausbau durch die Deutsche Telekom erscheint viel wichtiger. Okay, diese Meinung teile ich ja genauso, aber Highspeed-Internet bis 2018 in ganz Deutschland? Nein, daran braucht keiner zu denken. Schöne Seifenblase, Plopp — oh kaputt.

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Autokameras: Kein Beweismittel vor Gericht

Gestern urteilte das Verwaltungsgericht Ansbach in einer ersten Entscheidung zum Einsatz von Autokameras, sogenannten Dashcams. Laut Auffassung des Gerichts sei die Verwendung unter bestimmten Bedingungen unzulässig. Aufnahmen dürfen nicht an Dritte, beispielsweise die Polizei, weitergegeben oder im Internet veröffentlicht werden. Im Grunde teilte der Kammervorsitzende die Bedenken von Datenschützern. Diese kritisieren Dashcams schon seit längerer Zeit. Ihnen zufolge verletzen solche Kameras die Rechte anderer Personen. Dem kann man auch zustimmen. Es stellt sich doch eher die Frage nach dem Einsatzzweck. Einerseits filmen sie manch interessantes Naturschauspiel, wie den Meteoriten von Tscheljabinsk im Februar 2013, oder einfach nur aus Spaß. Auf der anderen Seite stellen Autokameras mitunter eine hilfreiche Möglichkeit dar, um Ordnungswidrigkeiten bzw. Unfälle auf der Straße beweisen zu können.

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