Sicherheit (116 Artikel)

Android: Was tun bei Datenverlust des internen Speichers?

Mein gestriger Ausflug auf CyanogenMod 12 mit meinem Sony Xperia Z1 Compact verlief alles andere als optimal. Zuvor hatte ich alle wichtigen Backups gemacht und mir die Erfahrungen anderer Nutzer zu Gemüte geführt. Danach beschloss ich einen ersten Testlauf. So weit so gut. Es ging natürlich einiges schief. Das System war nach dem Wechsel ohne vorherigen Werksreset nicht verwendbar. Ständig stürzte die SystemUI ab. Also ins neue CyanogenMod Recovery und dort einen Werksreset durchgeführt. Die Abfrage schnell mit einem “Yes” bestätigt und schwupp wurden meine Daten gelöscht. Mein Problem bestand danach aber immer noch. Also wieder alles zurück auf CyanogenMod 11. Danach stellte ich fest, dass meine Dateien im internen Speicher irgendwie weg waren.

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Microsoft wir müssen über deine Updatepolitik reden

Google hat gestern die dritte Sicherheitslücke innerhalb kürzester Zeit veröffentlicht. Damit setzen sie Microsoft zunehmends unter Druck. Erst Anfang der Woche sah sich Microsoft gezwungen den Patch für eine von Google proklamierte Lücke um einen Monat vorzuziehen. Man kritisierte den Suchmaschinenriesen dafür. Er solle doch bitte noch ein paar Tage warten. Hier knallen zwei verschiedene Vorgehensweisen aufeinander. Google meldet Sicherheitslücken an die betreffende Stelle und gibt zur Behebung 90 Tage, dann werden die Details der Schwachstelle öffentlich bekannt gegeben. Microsoft hingegen will Details erst preisgeben, wenn ein Patch ausgeliefert wurde. Tja, Google teilte Microsoft mit, dass man keine Ausnahmen mache. Klar, dass das Microsoft nicht schmeckt.

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Premierminister Cameron will Verschlüsselung verbieten

Das Attentat auf das französische Satire Magazin Charlie Hebdo, bei dem 12 Menschen starben, ist gerade mal eine Woche her. Während die Einen Trauer und tiefe Anteilnahme gegenüber den Verstorbenen empfinden, sind andere drauf und dran die Tat für ihre Zwecke zu missbrauchen. CSU-Politiker nutzen ihre Chance, um das Schreckgespenst "Vorratsdatenspeicherung" wieder in unsere Köpfe zu rufen. Dabei hatte der Europäische Gerichtshof die Richtlinie im April 2014 gekippt. Vollkommen bescheuert also, aber das Spiel mit der Angst beflügelt. Natürlich dürfen auch Pegida-Vertreter nicht fehlen. Sehen sie sich doch angesichts des Anschlags auf Charlie Hebdo in ihrer Bestrebung erneut bestätigt. Zu dumm nur, dass der Vergleich fünf Kilometer gegen den Wind stinkt.

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Biometrische Verfahren bieten keine Sicherheit

Der Fingerabdruck ist das älteste biometrische Verfahren. Die Kriminaltechnik hat sich schon längst darauf eingeschossen. Wen wundert’s. Ist es doch eine recht zielführende Methode, um einen Täter zu identifizieren. Denn Fingerabdrücke sind einzigartig. Das war besonders damals von großer Relevanz. Heutzutage sind DNA-Spuren der Heilige Gral der Verbrechensaufklärung. In unseren Köpfen hat sich eingebrannt, was vor 200 Jahren gut war. Fingerabdrücke gelten für viele als fälschungssicher, weil sie einzigartig sind. Sie identifizieren eindeutig diese eine Person. Genauso auch, wie es Irisscanner tun. Es ist aber seit Jahren ein offenes Geheimnis, dass eben jene biometrischen Erkennungsmerkmale keineswegs so fälschungssicher sind, wie oft behauptet wird.

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Sony Picture-Hack: Terroristischer Akt oder nicht?

Mittlerweile dürfte jeder wissen, dass Sony Pictures Opfer einer groß angesetzten Hacker-Aktion der Gruppe Guardian of Peace (GOP) wurde. Nach anfänglichen Erpressungsversuchen offenbarte sich scheinbar das wahre Ziel. Es ging darum, den Film "The Interview" am Kinostart zu hindern. Kim Jong-un wird in dem Film ganz schön verulkt und soll ermordet werden. Das klingt nicht unbedingt nach einer Story, die Nordkoreas Machthaber sehen möchte. Sympathisiert also die GOP mit Nordkorea oder sind es gar Staatshacker? Steckt dahinter ein terroristischer Akt? Das FBI ermittelt und gab kürzlich bekannt, dass Nordkorea für den Hack verantwortlich sei. Als Beweis gibt es lediglich eine dubiose IP-Spur. Solange keine konkreten Beweise existieren, ist jegliche Anschuldigung haltlos.

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