Psychologie (30 Artikel)

Holt die Aluhüte raus: NFC-Chips überwachen uns!

Manchmal frage ich mich, was in den Köpfen der Leute vorgeht. Bei manchen Facebook-Usern bin ich mir mittlerweile sicher, da ist nur Grütze drin. Anders kann ich mir die heißeste Verschwörungstheorie des Jahres 2015 nicht erklären. Laut einigen sehr “kreativen” Facebooklern soll NFC ein gemeiner Abhör-Chip sein, der uns alle überwacht. Um noch einen draufzusetzen, gibt’s für Facebook-Bild-Freunde noch ein nettes Video.

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Makroviren erleben gerade ihren zweiten Frühling

Makroviren sind tot. Das sollte man meinen, doch seit Anfang des Jahres erleben sie quasi ihr Comeback. Aber mal der Reihe nach, was sind eigentlich Makroviren? Der eine oder andere weiß sicherlich, dass sich in Office-Produkten sogenannte Makros ausführen lassen. Diese kleinen Automatismen sollen Arbeitsabläufe vereinfachen. Man kann sie aber genauso dazu nutzen, um damit Unfug anzustellen. Damals wurden Makros beim Start von Word oder Excel automatisch ausgeführt. Doch Microsoft hat daraus gelernt und blockiert solche Aufrufe standardmäßig seit Office 2007. Der Nutzer muss der Ausführung von Makros also explizit zustimmen. Damit konnten die Viren-Versender eigentlich einpacken.

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Android: OK Timer bestens für Pomodoro geeignet

Ich probiere gerne hin und wieder neue Produktivitätstechniken aus, um vielleicht eine zu finden, mit der ich noch effizienter arbeiten kann. To-do-Listen gehören schon lange zu meinem Alltag. Damit behalte ich das Wichtigste im Blick, bis auf die Zeit. Mir geht es primär nicht darum herauszufinden, was ich über den Tag verteilt alles schaffe, sondern um ein konsequentes Konzentrieren und Arbeiten. Deshalb versuche ich, mich seit kurzer Zeit auf die Pomodoro-Technik einzuschießen. Das Prinzip ist ganz einfach: Du arbeitest 25 Minuten, danach machst du fünf Minuten Pause. Hast du insgesamt vier Blöcke geschafft, sind dir 10 Minuten oder mehr gegönnt. Normalerweise trackt man aber schon mit, was in der Zeit alles erledigt wurde. Wem das zu viel Aufwand ist, kann es auch weglassen. Also wie in meinem Fall. Nun gut, es fehlt noch eine App für’s Smartphone.

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Geheimdienste außer Kontrolle, doch wir bleiben ruhig?

Ich stellte mir beim Lesen der gestrigen Heise-News die Frage: Warum bleiben wir angesichts der Hiobsbotschaften seit über einem Jahr NSA-Skandal immer noch so gelassen? Edward Snowden hat aufgedeckt, was mancher seit Jahren ahnte, aber keiner wirklich glauben wollte. Wir werden von Regierungen im großen Stile überwacht. Erst gestern war wieder ein BNDler vor den NSA-Untersuchungsausschuss geladen. Er druckste zunächst rum, doch als die Ausschussmitglieder nachhakten, fing er dann doch an auszupacken. Man habe die Deutsche Telekom illegal angezapft, samt einem weiteren ungenannten Provider. Dabei wurden massenhaft Daten ausgeleitet. Angeblich filterte der BND alle inländischen Datenströme raus und löschte diese sofort. Na, wer es glaubt, bitte schön. Ich misstraue allen Geheimdiensten, erst recht seit den Snowden-Leaks. Da geht nichts mehr mit rechten Dingen zu.

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Recht auf Vergessen: Wie Europa das Internet zensiert

Das EuGH-Urteil zum Recht auf Vergessenwerden ist ein schwerer Schlag für die freiheitliche Informationsgewinnung. Der Vorstoß der Richter verursacht seitdem erheblichen Schaden im Web. Jüngst wurde ein Artikel der Wikipedia-Enzyklopädie Opfer eines solchen Löschgesuchs. Bis jetzt ist allerdings noch unklar, um welche Seite es dabei genau geht. Fest steht jedoch: Europa zensiert sich selbst. Ich spreche bewusst nicht von vergessen, denn dazu ist das Internet eher schwer fähig. Wenn etwas den Weg in den digitalen Raum findet, verbreitet es sich automatisch. WikiLeaks wollte man 2010 auch aus dem Netz verbannen. Doch innerhalb kürzester Zeit wurde das Projekt auf unzähligen Servern gespiegelt — quasi wie eine Hydra. Wird ein Kopf abgeschlagen, wachsen zwei neue nach. Das Recht auf Vergessenwerden soll eigentlich Personen die Möglichkeit einräumen sensible private Daten in der Websuche auszublenden. Schön und gut, aber nach dem Richterspruch zeigt sich, wie unkontrolliert damit umgegangen wird.

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