Provider (16 Artikel)

Abmahnbeantworter: Online-Tool gegen Abmahnwahnsinn

Der Abmahnbeantworter
Artikel lesen

Mobilfunkanbieter planen werbefreies Netz

Die Software wurde vom israelischen Startup Shine entwickelt und bereits in einem Rechenzentrum eines europäischen Netzbetreibers installiert. Noch in diesem Jahr will der Provider den Werbeblocker Scharfschalten. Andere Anbieter wollen dem Beispiel folgen. Damit soll US-Internetunternehmen wie Google, Yahoo oder AOL der Geldhahn zugeschnürt werden. Interessant ist vor allem, dass explizit Google genannt wird.

Artikel lesen

Telekom: Höttges fordert höhere DSL-Tarife auf dem Land

Wir alle kennen Timotheus Höttges. Wem der Name nun nichts sagt, das ist der neue Telekom-Chef seit Januar 2014, also der Nachfolger von René Obermann. Kürzlich gab Höttges der Rheinischen Post ein Interview, welches gestern auf RP Online veröffentlicht wurde. Darin lobt er den Vorstoß von EU-Kommissar Günther Oettinger, für Kunden eine temporäre Anbieterwechselsperre einzuführen, damit Provider mehr Planungssicherheit erhalten. Diese Forderung ist so hanebüchen, wie sinnfrei. Dem Kunden wird damit die Freiheit bei der Providerwahl “kurzfristig”, wir reden von ein paar Jahren, genommen und es ist kein wirklicher Garant für mehr Planungssicherheit ersichtlich. Es hat nur eine Einschränkung von Verbraucherrechten zur direkten Folge. Dass Höttges Öttingers Vorschlag begrüßt verwundert nicht, schließlich profitiert die Telekom von der Geißelung ihrer Kunden. Damit kann ihre Monopolstellung weiter gestärkt werden.

Artikel lesen

o2 Ausfall: Ein Beispiel für schlechtes Krisenmanagement

Viele O2-Kunden hatten am Wochenende richtig Freude. Am Samstagmorgen meldete die Telefónica-Tochter einen deutschlandweiten Totalausfall des DSL-Dienstes bzw. flächendeckende Störungen. Davon war ich auch betroffen. Doch bei mir fing der ganze Spaß bereits Freitagabend an. Plötzlich verschwand das Internet. Nach geraumer Zeit ging es vorerst. Meine Leitung sackte aber von rund 8 Mbit/s auf schlappe 300 Kbit/s ab. Super! An der Hotline nahm man mein Problem auf. Später am Abend viel es erneut aus. Somit musste ich auf einen mobilen Surfstick ausweichen. Jedoch reichen 1 GB Datenvolumen nicht lange. Samstagmorgen schien zumindest eine „stabile“ Verbindung mit eben jener unterirdischen Geschwindigkeit zu bestehen. 15 Uhr brach wieder alles zusammen. Danach telefonierte ich abermals mit dem Support. Dort teilte man mir mit, man hätte versucht, mich zu erreichen. Im Nachhinein kann ich nachweisen, dass das eine Fehlinformation war. Ich bekam lediglich eine SMS zugestellt.

Artikel lesen

Highspeed-Internet bis 2018 in ganz Deutschland?

Der Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland steht ja schon längere Zeit auf dem Programm. Die Große Koalition will in ihrer digitalen Agenda den kompletten Netzausbau auf 50 Mbit/s bis 2018 realisiert haben. Sowohl auf dem Land als auch in der Stadt. Die Bundesnetzagentur hatte jüngst die minimale Bandbreite von 1 Mbit/s auf 30 Mbit/s angehoben. Schon ein beachtlicher Sprung. Am Freitag veröffentlichte die Berliner Zeitung ein Interview mit Deutschlands Telekom-Chef Niek Jan van Damme. Seine Aussagen sind allerdings weitestgehend schwammig und wage. Wer klare Worte erwartet hätte, wurde bitter enttäuscht. Um die Vorgaben der Regierung erfüllen zu können, seien laut van Damme staatliche Subventionen notwendig, anders würde man das gesteckte Ziel wohl nicht erreichen. Da mag er einerseits recht haben, da der Ausbau auf dem Land kostspielig ist. Erst gestern erzählte mir eine Bekannte, dass bei ihnen auf dem Land eine Glasfaserleitung gezogen wurde, jedoch vorerst liegen bleibt. Die Gemeindeverwaltung wisse nicht, wozu diese schnelle Datenleitung benötigt wird.

Artikel lesen