E-Mail (11 Artikel)

E-Mail-Verschlüsselung mit PGP kann so einfach sein

Wir leben ja seit Sommer 2013 in einer fiesen Welt. Seitdem wissen wir dank Edward Snowden, was die Geheimdienste dieser Welt so treiben. Mehr und mehr kommen schmutzige Details ans Licht. Der mündige Bürger fühlt sich entweder hilflos oder hat davon keine Ahnung. Alles nicht schlimm. Es muss einem nur bewusst werden, dass man die eigene Privatsphäre im Internet schützen sollte. Erst kürzlich schrieb Melanie Petersen bei t3n darüber, dass sie Angst um ihre Daten in der Zukunft habe. Sich darum zu sorgen ist gut und richtig. Jeder hat Geheimnisse, oder würdet ihr jedem eure sexuellen Vorlieben anvertrauen? Ich denke eher nicht. Daher ist Verschlüsselung wichtig. Um sicher per E-Mail mit anderen kommunizieren zu können, existiert Pretty Good Privacy (kurz: PGP). Dahinter steckt ein sehr starkes Verschlüsselungsverfahren von Phil Zimmermann. Der NSA gelang es bis heute nicht, PGP zu knacken.

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Reduce to the max: Meine Tipps gegen E-Mail-Chaos

Die E-Mail, von einer aktuellen BITKOM-Studie fast für tot erklärt, ist lebendiger als geglaubt. Gerade im Business-Bereich, aber auch im Privatleben noch sehr häufig anzutreffen. Es lässt sich nun mal nicht alles in Chats oder sozialen Netzwerken regeln. Manch einer war seinerzeit bestimmt ein Early Adopter. Über die Jahre hinweg kamen dann weitere Mail-Accounts hinzu und man hat sich einen großen Stamm an Kontakten aufgebaut. Jeden Tag flattern Unmengen an Mails herein — Werbung, Spam, wichtige Nachrichten. Das Chaos ist perfekt. Was macht man da am besten, um die Übersicht zu behalten? Ich plage mich selbst mit diesem Thema seit Jahren herum und habe immer wieder Optimierungen an meiner E-Mail-Nutzung vorgenommen. Meine Tipps möchte ich euch hier als Denkanstoß zur Verfügung stellen.

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Einfacher Schutz vor E-Mail-Spam mit CSS

Wer eine Webseite oder einen Blog betreibt, weiß sicherlich, dass er in den meisten Fällen ein Impressum führen sollte. Das Gesetz schreibt genau vor, was darin alles enthalten sein muss. Fehlt etwas, kann man sehr schnell Gefahr laufen, eine Abmahnung zu kassieren. Impressumspflichtig sind neben dem Namen, der Anschrift, einer Telefonnummer unter anderem auch eine gültige E-Mail-Adresse. Es genügt keinesfalls, auf ein Kontaktformular zu verweisen. Die elektronische Postanschrift muss im Klartext dastehen. Dabei hat man gewisse Freiheiten, wie beispielsweise das @-Zeichen ausschreiben oder Ähnliches. Es gilt: Ein Mensch muss die Mail-Adresse jederzeit und unmittelbar erkennen können. Wo liegt da jetzt das Problem? Tja, im Internet tummeln sich viele nette Menschen, aber genauso dubiose Gestallten.

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Microsoft durchsucht ungefragt Hotmail-Konto

Bereits gestern wurde bekannt, dass ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter unveröffentlichte Windows 8 RT Versionen verbreitet hat. Mittlerweile nahm ihn die Polizei wegen Geheimnisverrat fest. Allmählich kommt ans Licht, wie der Redmonder Konzern vorging. Sie durchsuchten nach reiflicher Überlegung und im Beisein eines Anwalts das Hotmail-Konto des Beschuldigten. Microsoft sieht sich mit dieser Aktion auch noch im Recht. Denn laut ihrer Datenschutzrichtlinie steht ihnen dies zu. Andere E-Mail Dienstleiter wie Gmail oder Yahoo! Mail haben diese Klausel ebenso in ihren Geschäftsbedingungen vermerkt. Die Gerichte würden keine Erlaubnis erteilen, um sich selbst zu durchsuchen. Klingt eher schizophren. Wobei es hier um E-Mail-Accounts von Nutzern geht, deren Privatsphäre womöglich schützenswert ist. Kurz gesagt: Microsoft bekommt keinen Gerichtsbeschluss, weiß sich nicht anders zu helfen und schaut einfach selbst nach. Natürlich ohne Einverständnis des Kontobesitzers.

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16 Millionen Logins kompromittiert ... Oh ein Zebra!

Gestern verkündete das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik, kurz BSI, eine sensationelle Entdeckung. Diese Nachricht erregt aktuell mehr Aufsehen, als der komplette NSA-Skandal. Dabei handelt es sich nur um 16 Millionen kompromittierte Benutzerkonten. Verglichen mit der Datensammelwut des britischen Geheimdienstes und der NSA geradezu ein Pappenstiel. Bei der Untersuchung von Bot-Netzen durch Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden wurde dieser grausige Fund gemacht. In behördlicher Mission warnt das BSI nun vor einem großflächigen Identitätsdiebstahl. Auf ihrer Internetseite haben sie einen Schnellcheck eingerichtet: E-Mail eintippen, abschicken und prompt die Antwort erhalten, ob die Mail-Adresse gelistet ist. Diese Aktion entwickelt sich zu einem kleinen Super-GAU für die Behörde.

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