Immer das passende Wallpaper auf dem Phone oder Tablet

Immer das passende Wallpaper

Es gibt viel zu viele tolle Wallpaper, als das ich mich immer nur auf eines festlegen könnte. Deshalb wechsle ich meinen Hintergrund am PC und auf dem Smartphone häufiger oder ich setze auf eine Diashow. Unter Windows funktioniert dies reibungslos, da das Feature bereits Teil des Betriebssystems ist. Bei Android habe ich damit aber immer so meine Problemchen, da die Bedienung, der Komfort und auch die Darstellung mich zumeinst nicht überzeugen konnten.

Mit der Foto-Diashow auf meinen Sony Xperia Z5 Compact kann ich Bilder lediglich aus der Galerie auswählen und die Bilder in Abständen von 5-20 Sekunden wechseln lassen. Noch nutzloser geht es wohl kaum. Deshalb verwende ich schon seit längerer Zeit den Wallpaper Changer und bin kürzlich über die App Smart Wallpaper gestolpert. Du kannst individuell festlegen, wann du gern welchen Hintergrund haben möchtest. Beide Apps sind hinsichtlich ihrer Features recht ähnlich und anpassbare Live Wallpaper.

Allerdings macht Wallpaper Changer ein paar Dinge besser als Smart Wallpaper und umgekehrt — weswegen ich auch beide vorstelle.

Wallpaper Changer wechselt den Hintergrund in Intervallen

Die Funktionsweise des Wallpaper Changers ist schnell erklärt. Zunächst erstellst du ein Album, in das du entweder einzelne Bilder (zugeschnitten oder nicht) oder aber Bilder aus einem bzw. mehreren Ordnern hinzufügst. Das klappt alles sehr komfortabel. Im Falle der Ordnerwahl ist es ebenso möglich automatisch oder manuell auf Änderungen zu prüfen. Sind Bilder dazugekommen, so landen diese dann ebenfalls im Album. Die Einstellungen gestatten, Bilder entweder angepasst, verzerrt oder gefüllt auf dem Display darzustellen.

Hintergründe mit dem Wallpaper Changer wechseln
Hintergründe mit dem Wallpaper Changer wechseln

Der Hintergrund lässt sich entweder in Intervallen (Minuten, Stunden oder Tagen), beim Entsperren des Gerätes, per Double Tap auf dem Homescreen oder über verschiedene Widget-Aktionen ändern. Zusätzlich können Events definiert werden, die zu einer definierten Zeit und an bestimmten Tagen das nächste Bild anwählen oder das Album wechseln. Gleiches funktioniert ebenso mit Standortinformationen. Der Bildwechsel erfolgt in fester oder zufälliger Reihenfolge (einstellbar).

Wallpaper Changer ist werbefrei und verbraucht kaum Ressourcen oder Akkuleistung. In der kostenlosen Version ist die Nutzung auf ein Album beschränkt. Wer mag kann dem Entwickler per InApp-Kauf eine kleine Spende in Höhe von 1 € zukommen lassen und für 1,19 € unbegrenzt viele Alben anlegen. Die App lässt kaum Wünsche offen, da sie unzählige Möglichkeiten bietet. Jedoch ist Mitdenken angesagt.

Smart Wallpaper ändert z. B. bei Regen den Hintergrund

Smart Wallpaper bietet noch ein paar andere Funktionen und ist noch eine Spur intuitiver, da die App bereits festgelegte Methoden liefert. So ist es unkompliziert möglich den Hintergrund basierend auf der Tageszeit, der Wochentage, den Monaten, den verbundenen WLAN-Netzwerken, dem Wetter oder einfach nur zufällig ändern zu lassen. Bei täglichem, monatlichem und wetterabhängigem Wechsel ist zusätzlich auch ein Tag/Nacht-Modus aktivierbar. Sprich: tagsüber ein helles Bild und abends dann eher ein dunkleres, wenn man mag.

Hintergrund mit Smart Wallpaper steuern
Hintergründe mit Smart Wallpaper steuern

Bilder können entweder von der kostenlosen HiRes-Foto-Webseite Unsplash oder von der Speicherkarte bezogen, allerdings nicht zugeschnitten, werden. Smart Wallpaper verbraucht genauso wie Wallpaper Changer kaum Ressourcen und Akkuleistung, zeigt jedoch Werbung innerhalb der App an. Für 1,99 € lässt sich diese via InApp-Kauf entfernen.

Bis auf den Shuffle-Modus bin ich ganz zufrieden. Jedes Wallpaper muss man umständlich einzeln löschen. Hier wünsche ich mir noch eine Verbesserung — seitliches Wischen oder eine Option um die Liste zu leeren wären sinnvoll.

Tipp Da beide Apps den Android-Medienspeicher zur Bilderauswahl nutzen, solltest du unbedingt Ordnung halten. Beispielsweise überflüssige Albencover in Musikordnern sind ebenfalls Bilder, genauso wie Wallpaper und Schnappschüsse. Das Setzen eines .nomedia Files in Musikordern ist nicht unbedingt ratsam, da der Musikplayer dann unter Umständen nicht mehr auf die Musik zugreifen kann.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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