re:publica 2015: Meine Tasche ist gepackt!

Dieses Jahr soll es endlich klappen. Ich fahre zur re:publica nach Berlin. In den letzten Jahren wollte ich gern hinfahren. Mir kam wie so oft etwas dazwischen. Mal war es die Arbeit, dann die Abschlussprüfung oder die Berufsschule. Dumm gelaufen eben. Auch dieses Jahr wäre es fast ins Wasser gefallen. Aber immerhin kann ich zwei Tage von der re:publica mitnehmen. Besser als wieder nur vor dem Livestream zu hocken. Den umfangreichen Session-Plan habe ich bereits durchgeackert. Das Motto lautet in diesem Jahr “Finding Europe”. Das Sessionangebot ist trotzdem bunt gemixt.


re:publica 2015 – Finding Europe – #rp15

Nachfolgend drei Panels, denen ich unbedingt folgen möchte.


Ein Plädoyer für eine Non-Profit Medienlandschaft

Stage: STG-06
Datum: 06.05.2015
Zeit: 14:15 – 14:45 Uhr

Die Medienwelt steckt dank dem Internet in der Krise. Gerade der Printjournalismus ist besonders davon betroffen. Alle suchen nach neuen Geschäftsmodellen, um mit journalistischen Erzeugnissen im World Wide Web Geld zu verdienen. Im vergangenen Jahr verkündete der US Verlag McSweeney ein gemeinnütziges Unternehmen zu werden. Igor Schwarzmann wurde in diesem Moment klar: Das ist die Lösung aller Lösungen für unsere Medienlandschaft. Das klingt durchaus nach einem sehr interessanten Ansatz, der gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte?


Blue Dot Mission – Sechs Monate Leben und Arbeiten auf der ISS

Stage: STG-01
Datum: 06.05.2015
Zeit: 15:00 – 16:00 Uhr

Willkommen zurück in Köln, Alex! (Quelle: DLR_de, Liz. CC BY 2.0)
Willkommen zurück in Köln, Alex! (Quelle: DLR_de, Liz. CC BY 2.0)

ESA-Astronaut Alexander Gerst live on Stage auf der re:publica 2015. Klar, das darf ich mir nicht entgehen lassen. Was hat er dort oben erlebt? Wie ist das Leben im All? Wie sah seine Vorbereitung aus? Das sind alles spannende Fragen, die mich brennend interessieren.


Kognitive Dissonanz

Stage: STG-02
Datum: 07.05.2015
Zeit: 17:30 – 18:30 Uhr

Das Internet ist voll von Meinungen. Noch nie war es so leicht, sich öffentlich Gehör zu verschaffen. Wir sehen uns plötzlich einer Vielzahl an Gedanken und Meinungen ausgesetzt. Felix Schwenzel (wirres.net) fragt sich, ob wir nicht nur an unserer Medienkompetenz arbeiten sollten, sondern auch an unserer Wahrnehmungskompetenz und der Verarbeitung unserer dissonaten Warnehmungen? Ein sehr interessantes und zugleich spannendes Thema.


Darüber hinaus gibt es natürlich noch unzählige weitere Sessions, die ich besuchen werde. Mein Kalender ist eigentlich so übervoll, dass ich ein Stundenglas, wie Hermine Granger aus Harry Potter, bräuchte, um alles verfolgen zu können. Gibt’s leider nicht in der Realität. Also muss ich mich festlegen. Über einiges blogge ich sicherlich auch. Entweder direkt live von der re:publica oder in aller Ruhe. Ich freue mich jetzt schon auf die re:publica und eine tolle Zeit in Berlin. Hoffentlich bleibe ich vom Bahnstreik etwas verschont.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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