Mann erschießt PC und Gehirndrogen statt Brainjogging

Diese Woche hatte ich viel um die Ohren und deshalb deutlich weniger Zeit zum Bloggen. Nächste Woche wird es aber wieder entspannter. Freut euch schon mal auf meinen Testbericht über die YubiKeys. Jetzt aber erst mal ein paar kleine Tech-Happen zum Sonntagvormittag.

Kurzfilm über die heutige Nutzung von Smartphones

Ein kleiner Animationsfilm aus Asien zeigt recht anschaulich, wie die heutige Smartphonenutzung auf einen wirken kann. Teilweise ist das Video ganz lustig, aber stellenweise auch etwas verstörend. Trotzdem lädt es zum Nachdenken ein, ob man wirklich permanent auf die kleinen Displays glotzen sollte. Als nächstes könnte ich mir einen ähnlichen Kurzfilm über Smartwatches vorstellen. Schöne neue Welt ist das.


Life Smartphone

Selbstversuch von Andreas Weck — Gehirndrogen statt Brainjogging

Nootropikas, auch bekannt als “Gehirndrogen”, sind im Silicon Valley der absolute Renner. Fühlt man sich ausgepowert und schlapp, sollen einen einen diese kleinen Muntermacher wieder auf Kurs bringen. Eigentlich werden diese Präparate bei der Behandlung von Demenzkranken eingesetzt. Neben Medikamenten gibt es aber auch abgeschwächte homöopathische Mittel. Andreas Weck vom t3n Magazin hat diese Gehirndrogen eine Woche lang getestet. Seine Erfahrungsbericht findet ihr bei t3n.

Dashcams in Autos doch als Beweismittel geeignet

Im vergangenen Jahr entschied das Verwaltungsgericht Ansbach über die Zulässigkeit von Dashcams vor Gericht. Als Beweismittel konnten die Aufnahmen nicht dienen. Im Januar verurteilte das Amtsgericht Nienburg einen Verkehrssünder, basierend auf Dashcamaufnahmen. Das Gericht begründet seine Entscheidung damit, dass Aufnahmen “anlassbezogen” zulässig seien. Der Geschädigte schaltete die Kamera erst ein, als der Beschuldigte zu dicht auffuhr. Na, es geht doch. Es kann doch nicht sein, dass vor laufender Kamera Ordnungswidrigkeiten oder schlimmer noch Straftaten geschehen und wegen fehlender Beweiskraft keine Verurteilung möglich ist.

Vollkommen irre: Amerikaner erschießt seinen PC achtmal

Jetzt schlägts aber acht, äh dreizehn. In Amerika hat ein Mann seinen Computer durchsiebt. Nach monatelangen PC-Problemen reichte es dem 37-jährigen Lucas Hinch aus Colorado Springs. Also trug er seinen Computer in die Gasse hinter seinem Haus und feuerte acht Kugeln auf den wehrlosen Rechner ab. Anwohner hörten die Schüsse und riefen die Polizei. Kurzerhand wurde Hinch festgenommen, da das Abfeuern einer Waffe in der Öffentlichkeit verboten ist. Über das Strafmandat muss ein Gericht noch entscheiden. Hätte er mal besser einen Fachmann gerufen.

Deutschland muss mehr Technologie-Optimismus wagen

Seit den Snowden-Enthüllungen schwebt über uns das Damoklesschwert. Ständig kommen neue Affären ans Licht. Erst vergangene Woche die NSA-Beihilfe des BND. Von Wirtschaftsspionage ist da die Rede. Aber in Berlin hat man von all dem erst kürzlich erfahren. Dabei geht das schon seit Jahren. Ein Skandal erster Größenordnung — eine Schande für die Demokratie. Man fühlt sich betrogen, verraten, ja sogar gehörig verarscht. Trotzdem rät Stephan Dörner in seiner Neuland-Kolumne zu mehr Technologie-Optimismus. Recht hat er. Es liegt letzten Endes an uns, was wir daraus machen. Massenüberwachung ist schließlich auch nur eine mögliche Nutzungsform.


Noch mehr Kleinigkeiten aus der Tech-Welt findest du in meinen anderen TechTrifle-Artikeln!


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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