Eine Welt ohne Internet oder lieber auf 56k gedrosselt?

Der Comic “The Private Eye” zeigt eine Zukunft ohne Internet

Eine Welt ohne Internet wäre für uns unvorstellbar oder? Der Comic “The Private Eye” entführt den Leser in eine Welt ohne Cloud, Facebook oder Google. Vor 60 Jahren zerstörte der sogenannte “Cloudburst” das Netz. Seit dem leben die Menschen lieber wieder offline. Aber keinesfalls ohne technische Errungenschaften. Klingt spannend? Dann schaut mal bei Wired Germany vorbei, da findet ihr weitere Details.

CyanogenMod 12.1 Nightlies stehen in den Startlöchern

Vor zwei Wochen gab CyanogenMod erste Details zu CyanogenMod 12.1 bekannt. Vor wenigen Tagen veröffentlichten sie neue Informationen. Noch diesen Monat soll ein erstes offizielles Release von CyanogenMod 12 erscheinen und danach geht’s mit CyanogenMod 12.1 Nightly-Builds weiter. Das CyanogenMod-Team weißt darauf hin, dass CM11 und CM12 Nutzer per Dirty Flash problemlos auf CM12.1 aktualisieren können. Vorher war das auch schon machbar, aber eine Garantie fehlte. Schauen wir mal. Ich bin jedenfalls gespannt.

Lollipop love (Quelle: Luci Correia, Liz. CC BY 2.0)
Lollipop love (Quelle: Luci Correia, Liz. CC BY 2.0)

Microsoft sichert sich Patent für Multi-Boot-OS-Idee

Patente sind manchmal total spannend. Microsoft hat nun ein Patent schützen lassen, in dem sie ihre Vision von einem Multi-Boot-OS skizzieren. Es soll möglich sein, mehrere Betriebssysteme auf einem Gerät starten zu können. Also Android, Windows Phone etc. und dabei soll es zusätzlich möglich sein, nur bestimmte Teile eines Betriebssystems zu laden. Die Vorstellung hat auf jeden Fall was. Stellt sich die Frage, wann das umgesetzt wird oder ob es bei Tagträumen bleibt.

Eine Woche auf 56k gedrosselt — es war die Hölle!

Andrew Spalding wagte ein tollkühnes Experiment. Eine ganze Woche lang nutzte er das gute alte 56k-Modem. Das löst bei manchen schon Schockzustände aus. Manch einer kennt solch langsame Geschwindigkeiten gar nicht mehr. In den 90er Jahren wusste man das Internet eben noch zu schätzen. Heute ist es alltäglich geworden. Was Andrew Spalding in dieser Woche alles erlebt hat, lest ihr auf t3n.de.

Die realitätsfernen Richtlinien des BSI

Jürgen Schmidt schrieb auf heise security über das BSI und den Elfenbeinturm. Konkret geht es darin um einen Systemadministrator, der die Richtlinie des BSI zur Nutzung von TLS ganz genau genommen hat. Daher kann man sich über das BSI aufregen, weil die Empfehlung teilweise sehr realitätsfremd scheint. Aber man sollte auch bedenken, dass zuvor immer geprüft werden muss, ob das im Unternehmensnetzwerk so umsetzbar ist. Sicherheit und Machbarkeit müssen sich meist in der Mitte treffen.

Über 180 Petaflops — der schnellste Supercomputer kommt

Wow, da hat Intel aber ordentlich einen gucken lassen. Der Aurora getaufte Supercomputer entsteht in Kooperation mit Cray und wird 2018 das Energieministeriums der Vereinigten Staaten mit satten 180 Petaflops Rechenleistung unterstützen. Dagegen kann der derzeitige Favorit Tianhe-2 mit seinen “niedlichen” 55 Petaflops einpacken. Laut Intel wäre eine Aufrüstung möglich gewesen, aber seitens der US-Regierung verboten worden. Macht auch nichts. Intel hat damit so oder so den schnellsten Supercomputer der Welt. (via Golem)


Noch mehr Kleinigkeiten aus der Tech-Welt findest du in meinen anderen TechTrifle-Artikeln!


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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