Die Rundfunkgebühren sollen bis 2016 weiter sinken

Ab heute wird der Rundfunkbeitrag auf 17,50 Euro für alle Haushalte im Monat gesenkt. Im Jahr spart man so 5,76 Euro. Das berichtete heise online bereits vor wenigen Wochen. Laut der dpa-Meldung diskutiert man schon über eine erneute Senkung. Schätzungen zu Folge wird bis 2016 ein Überschuss in Höhe von 1,5 Milliarden Euro erwartet. Zuvor war von 1,2 Milliarden Euro die Rede. Dieses Plus dürfen ARD, ZDF und Deutschlandradio allerdings nicht behalten und liegt deshalb eingefroren auf Sonderkonten.

endlich faires Fernsehen (Quelle: Al Ibrahim, Liz. CC BY-SA 2.0)
endlich faires Fernsehen (Quelle: Al Ibrahim, Liz. CC BY-SA 2.0)

Um dieser Anhäufung entgegen zu steuern, plant der Beitragsservice nun jährlich zum ersten April eine gestaffelte Senkung des Beitragssatzes. Dieses Jahr wird er um ca. drei Prozent gesenkt. 2015 soll die Gebühr um fünf Prozent sinken und 2016 um sieben Prozent. Für 2017 plant man dann die Umstellung auf das zukunftsträchtige Watch as a Service Modell (WaaS). Du zahlst also nur noch, wenn du es auch wirklich schaust. Damit möchten die Öffentlich-Rechtlichen unzufriedene Zwangszuschauer besänftigen. Die Rundfunkanstalten hätten ihren jahrzehntelangen Fehler eingesehen und wollen ihren Kunden nun endlich den Service bieten, wie ihn selbst die Privatsender seit sehr vielen Jahren ermöglichen.

Allerdings bleibt es dabei, ARD und ZDF bleiben weitestgehend werbefrei. Dafür rechnen sie bei dem neuen WaaS-Verfahren auf die Sekunde genau ab. Wie hoch der Preis für eine Sekunde Fernsehen sein wird, steht derzeit noch nicht fest. Aber man müsse auf die bisherigen Erträge der Vorjahre kommen. Ich bin mir sicher, sie machen uns schon einen guten Preis. Damit sagen sie den privaten Sendern den Kampf an und stellen die Weichen für Fernsehen 2.0.

Was sagt ihr zu dem Vorhaben des Beitragsservice? Schreibt mir eure Meinung als Kommentar unter diesen Beitrag. Ich freue mich auf lebhafte Diskussionen.

April, April 02.04.2015 — 07:24: Das war natürlich ein Aprilscherz meinerseits. Aber ein Fünkchen Wahrheit steckt auch in dieser News-Meldung. Der Rundfunkbeitrag ist gestern tatsächlich um 48 Cent auf 17,50 € gesenkt wurden.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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