Anythinx.de – Der erste News-Aggregator für Dinge

Kennt ihr das? Ihr seid auf ein neues Produkt so gespannt, sei es ein Smartphone, Auto, Spielekonsole oder was auch immer, dass ihr darüber News im Sekundentakt konsumieren könntet? Okay, vielleicht leicht überspitzt. Aber mal ehrlich, wie oft sucht ihr im Netz nach neuen Informationen über ein Produkt. Ist das nicht mühselig, sich durch Foren, Blogs, News-Seiten oder Reddits zu klicken? Ja, das dachten die Entwickler von Anythinx.de sicherlich auch. Deshalb haben sie den ersten News-Aggregator für Dinge ins Leben gerufen. Du willst Neuigkeiten zu einem Produkt und brauchst nie mehr wirklich zu suchen. Anythinx stellt dir alles Wissenswerte zu neuen Smartphones, Autos, Kameras, Notebooks und weiteren technischen Geräten zusammen.


anythinx – Deine Dinge. Deine News

Sie durchforsten das Netz nach den Informationen, die du dir sonst selbst zusammensuchen müsstest. Das spart Zeit. Stimmt das? Ich hab’s ausprobiert. Die Anmeldung geht unkompliziert und ist kostenlos. Nach der Angabe der Mail-Adresse und einem Kennwort geht’s sofort los. Wähle oder suche einfach nach den Produkten, die dich interessieren. Du bekommst auf Knopfdruck die passenden Infos dazu. Die Verwendung des News-Aggregators ist recht simpel, wenig überfordernde Elemente. Der Fokus liegt ganz eindeutig auf der Information. Wer möchte, kann sich in gewissen Abständen per Mail auf neue News hinweisen lassen. Die Idee hinter Anythinx finde ich ganz cool.

Missing Feature: Der News-Aggregator für Dinge

Das fehlt dem Internet der Dinge eindeutig. Viel zu viel Zeit verschwenden wir tagtäglich mit aufwendigen Suchanfragen. Da kann uns die Technik mit cleveren Algorithmen unter die Arme greifen. Ziel sollte es eines Tages sein, dass man auf Kommando das passende findet. Nach dem ich Anythinx nun einige Tage getestet habe, musste ich aber schon feststellen, dass der Dienst noch wachsen muss. Das Produkt-Angebot ist bereits recht ordentlich, aber bei weitem noch nicht ausgereizt. Sollte etwas fehlen, kann man es kurzerhand selbst hinzufügen. Die Auswahl der Informationsquellen war in Ordnung, aber Links zu BILD oder Focus Online muss ich persönlich nicht haben.

Anythinx: verpasse keine News zu deinen Produkten
Anythinx: verpasse keine News zu deinen Produkten

Trotzdem ist die Mischung je nach Produkt sehr breit gefächert. Die Übersicht über die eigenen Produkte ist in den Suchfiltern untergegangen. Den Punkt hätte ich lieber oben in der Hauptnavigation. Der vollgepacke News-Stream mit allen Produkt-Neuigkeiten ist dann doch dezent unübersichtlich. Da gehe ich eher jedes Produkt einzeln durch. Ansonsten kann ich über den Aggregator für Dinge nicht klagen. Was mir aber leicht bitter aufstieß: Eine Account-Löschung durch den Nutzer funktioniert nicht, geschweige die Änderung der Mail-Adresse oder des Nutzernames. Hier fände ich es besser, wenn Anythinx diese Möglichkeiten nachträglich einbaut. So mancher User steht neuen Diensten skeptisch gegenüber und möchte sie daher vorerst testen. Bei Nichtgefallen hinterlässt die Löschoption des Accounts einen viel besseren Eindruck.

Wie ist eure Meinung zu Anythinx? Schreibt mir eure Meinung.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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