QR-Codes mit QRGen kinderleicht offline erzeugen

Dank der Entwicklung von Smartphones und Tablets gewinnen QR-Codes immer mehr an Bedeutung. Vermutlich hat jeder von euch mindestens schon einen gescannt. Das geht auch ganz einfach und mit diesen Matrix Codes lassen sich prima Informationen übermitteln. Sei es eine Webadresse, eine Mail, eine elektronische Visitenkarte, Zugriffsdaten für ein W-LAN Netzwerk oder Weiteres. Die Anwendungsfälle sind zahlreich. Aber manchmal möchte man sich auch selbst solche QR-Codes erstellen. Dann geht die Sucherei los. Eventuell kann eurer Code Scanner auf dem Smartphone das bereits. Aber was ist, wenn nicht? Dann könnte man noch auf Online-Generatoren wie QRStuff oder QRCode Monkey zurückgreifen. Jedoch können mit den Codes auch relativ sensible Informationen portiert werden. Dann bietet sich die Anwendung QRGen von DigitalBlast an. Mit dem kleinen Tool könnt ihr allerhand anstellen.

QRGen ist klein, schlank, aber nicht funktionsarm

Der Generator ist funktional gehalten. Obendrein ist es eine kleine Anwendung, die sich als portables Programm auf jedem Windows PC nutzen lässt. Mit QRGen erstellt ihr euch einfach die QR-Codes und speichert sie anschließend als BMP oder PNG ab. Die Option “Qualitity” legt die Fehlerkorrektur fest. Hierzu stehen 4 Wahlmöglichkeiten bereit — Low (~20%), Medium (~37%), Standard (~55%) und High (~65%). Die Randstärke um den QR-Code herum könnt ihr auch bestimmen und ebenso die Pixelgröße. Farben lassen sich nicht ändern. Sprich: Die Ausgabe ist ein weißer Hintergrund mit schwarzen Pixeln. Wer dies aber gerne noch bearbeiten mag, kann sich mit einem Bildbearbeitungsprogramm helfen. Ich habe euch noch gar nicht verraten, was ihr in QRGen alles an Daten eingeben könnt. Da es einiges ist, liste ich es der Reihe nach auf:

  • Text
  • Webadresse
  • SMS
  • E-Mail
  • Telefonnummer
  • elektronische Visitenkarte
  • Wi-Fi
  • Geo Tag
  • BlackBerry Messenger PIN

Ihr seht, es ist eine ganze Menge. Im Grunde würde auch nur reiner Text ausreichen. Aber nicht jeder ist in der Lage, aus dem Kalten heraus, beispielsweise eine vCard runter zutippen. Daher sind die zusätzlichen Optionen sehr sinnvoll. Also braucht man nur noch die Daten in die Maske eingeben, den Code generieren und abspeichern. Fertig! Einfacher kann QR-Code-Erstellung eigentlich nicht sein. Wer noch ein paar mehr Features möchte, kann sich auch die Java-App “QR-Code Generator” anschauen oder Zint Barcode Studio. Letzteres kennt sich mit allen möglichen Codes aus. Jedoch muss man da schon wissen, was als Text hineingeschrieben werden muss. In Zint könnt ihr die Farben von Vordergrund und Hintergrund anpassen. QRGen ist aber meine erste Wahl, da das Tool einfach schön klein ist und einfach nur funktioniert. Aber auch Zint erweist sich in so manchem Fall als zuverlässiger Begleiter.

mit QRGen erstellst du in Sekundenschnelle eigene QR-Codes
mit QRGen erstellst du in Sekundenschnelle eigene QR-Codes

QR-Code Generatoren gibt es online und offline wie Sand am Meer. Ihr müsst euch nur das passende Tool für euch heraussuchen. Die Codes lassen sich ganz simple erstellen und sind kein mathematisches Hexenwerk mehr. Probiert es aus.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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