So machst du deinen Blog fit für soziale Netzwerke

An sozialen Netzwerken kommt heute kaum noch ein Nutzer vorbei. Blog- oder Webseitenbetreiber erst recht nicht. Neben Anpassungen für die Google Suche und für mobile Endgeräte kann man aber noch etwas mehr tun. Die Rede ist vom weitverbreiteten Open Graph Protokoll. Damit kann mittlerweile an so ziemlich jedes bekanntere Netzwerk übermittelt werden. Sei es Twitter, Facebook oder Google+. Mit wenigen Meta-Tags lässt sich die Anpassung ratzfatz erledigen. Ich zeige euch kurz, wie das geht und welche weiteren Möglichkeiten ihr noch habt.

Ein paar Meta-Einträge machen viel her in sozialen Netzwerken

Kopiert euch die folgende paar Zeilen und passt sie entsprechend an.

<meta property="og:type" content="article">
<meta name="twitter:card" content="summary">
<meta property="og:title" content="Titel des Artikels">
<meta property="og:url" content="Link zum Artikel">
<meta property="og:site_name" content="Euer Seitenname">
<meta property="og:description" content="Metabeschreibung des Artikels">

Verwendet ihr beispielsweise WordPress, dann greift ihr am besten auf gültige Variablen zurück. Auf diese Art könnt ihr euch die Angaben flexibel für jeden neuen Artikel generieren lassen oder ihr verwendet ein Plugin dafür. René Hesse hat hierzu eine leicht verständliche Anleitung verbloggt. Darauf möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, weil jede Blogsoftware oder jedes CMS so seine Eigenarten besitzt. Deshalb solltet ihr in die jeweilige Dokumentation schauen. Es geht mir hier nur um die grundlegende Umsetzung. Die obigen Meta-Angaben sind an für sich selbsterklärend. Hier noch ein paar Tipps. Solltet ihr noch nicht auf HTML5 setzen und wollt euren Quellcode trotzdem valide halten, dann tauscht property durch name. Ist zwar nicht ganz korrekt, funktioniert aber trotzdem problemlos.

meine Tweets versehen mit einer Artikel-Twitter Card
meine Artikel-Tweets versehen mit einer Twitter Card

Optional lassen sich noch weitere Tags hinzufügen. Beispielsweise kann man Artikelbilder übergeben, Videos einbetten, ganze Bilderserien bzw. Gallerien hinzufügen oder Audiodateien anhängen. Das ist jetzt nur ein kleiner Auszug. Da geht jedoch noch deutlich mehr. Eine Übersicht über sämtliche Attribute findet ihr auf ogp.me für das Open Graph Protokoll, oder gleichermaßen auf Facebook. Twitter bietet für seine Twitter Cards auch eine ausführliche Dokumentation samt Validator-Tool an. Google+ setzt eigentlich auf Microdata von schema.org, versteht allerdings genauso das Open Graph Protokoll. Daher ist es etwas fraglich, wieso man sich zusätzlichen Aufwand machen sollte. Wers tun mag, findet hier die nötigen Informationen.

Wie ihr seht, ist die Einbindung wirklich nicht schwer und so kann man die eigene Reichweite zusätzlich steigern.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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