Android Screenshots mit Screen Maker in Szene setzen

Seit Ice Cream Sandwich kann eigentlich jeder Nutzer ohne zusätzliche Berechtigungen Screenshots mit seinem Smartphone oder Tablet machen. Für den Durchschnittsnutzer reicht das schon aus, aber beispielsweise als Blogger könnte man seine Aufnahmen auch optisch besser präsentieren. Caschy macht das seit ein paar Monaten in seinem Blog sehr schön. Seine Bildschirmfotos verfrachtet er auf ein Galaxy Nexus, Nexus 4 oder ein anderes Modell. Ist ein wirklich schöner Hingucker. Ich dachte bis vor wenigen Tagen, dass er sich damit viel Arbeit macht. Aber nein, dahinter steckt ein ganz simpler Zaubertrick, bzw. eher die Anwendung Screen Maker. Also verblogge ich das jetzt Mal als einen Tipp für Kollegen.

Einfach tippen und ein geniales Foto erhalten

Screen Maker verfügt über ein recht einfach gehaltenes Interface. Im Mittelpunkt steht eine Liste aus über 60 Geräten. Die meisten davon sind Smartphones, aber auch das ein oder andere Tablet ist dabei. Dazu gibt es noch ein paar Einstellungen zur Ausgabe. Soll das Gerät einen Schatten werfen oder an der Unterseite reflektiert werden. Möchte man eine Bildschirmreflexion, das Smartphone neigen oder gar drehen. Die Ausgabegröße lässt sich auf Wunsch reduzieren. Anschließend wählt man dann den bereits gemachten Screenshot aus und kombiniert nun beides, also Bildschirmkopie und das Modell. Im Prinzip eine ganz simple Vorgehensweise.

mit Screen Maker Bildschirmabbilder präsentieren
mit Screen Maker Bildschirmabbilder präsentieren

Die App gibt es in einer Lite und einer Pro Variante. Die Testversion stellt 8 Smartphones zur Auswahl und erlaubt auch das Erstellen von Bildern. Jedoch sind diese mit einem Wasserzeichen versehen. Schaut nicht gerade hübsch aus. Daher rate ich, bei Interesse 1,67 Euro zu investieren. In der Bezahlversion lädt man sich nur die Modelle herunter, welche tatsächlich benötigt werden, und kann anschließend nach Herzenslust Bilder erzeugen. Ab Android 4.1 bietet Screen Maker zusätzlich das Anfertigen von Screenshots an, allerdings wird Root vorausgesetzt.

Die App ist wirklich praktisch und erspart einem einiges an Zeit. Suchen nach Vorlagen oder Bildbearbeitung gehören somit weitestgehend der Vergangenheit an. Was sagt ihr dazu, cool oder?


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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