PicPick - Das ScreenScreen-Tool

PicPick! Who’s there? Screenshot. Scrennshot who? No need to cry, it’s only a joke! Nein PicPick ist kein Knock-knock joke, sondern ein waschechtes Screenshot Tool für Windows. Aber okay, denken nun viele, wozu braucht man so was. Windows unterstützt das doch sowieso und seit Windows 7 gibt’s das Snipping Tool. Aber PicPick bietet einige Vorzüge gegenüber den anderen Konkurrenten. Diese werde ich euch erläutern.

Mit PicPick Screenshots jeglicher Art machen

Die Schnappschussfunktion ist das Nonplusultra an PicPick.

Die Optionen:

  • Gesamter Bildschirm
  • Fensterobjekt
  • Bildlauf (gesamte Seite)
  • Bereich
  • Fester Bereich
  • Freihandauswahl

Das kann erst mal kein anderes Tool so ohne Weiteres toppen. Damit lässt sich wirklich alles in ein Bildschirmfoto verfrachten. Selbst via Tastenkombinationen geht das Ruckzuck. Diese können in den Einstellungen noch individuell angepasst werden. Daneben bietet PicPick gleich noch ein verbessertes Paint an.

Paint 2.0 und mehr powered by PicPick

Im schicken Ribbon-Design gibt es gleich noch ein minimalistisches Bildbearbeitungsprogramm dazu. Damit kann man kinderleicht etwas markieren, Text einfügen und seinen Schnappschuss für die Weiterverwendung vorbereiten. Auf Photoshop muss man hier nicht mal zwangsläufig zurückgreifen, außer es soll etwas Aufwendigeres werden.

PicPick Hauptfenster PicPick Bildbearbeitung
PicPick Hauptfenster und Bildbearbeitung

PicPick bietet noch weitere kleine nützliche Hilfsmittel an. Eine praktische Farbpipette und Farbauswahl. Einige Messwerkzeuge, wie Pixel-Lineal, Fadenkreuz und Winkelmesser. Wer gerne auf seinem Bildschirm herummalt, der nutzt das Whiteboard und wer nix mehr sieht, die Bildschirmlupe. Das alles ist ein satter Funktionsumfang.

Unbezahlbares Programm oder doch nicht?

Doch mit all seinen Funktionen ist es für mich mittlerweile das Screenshot-Tool schlechthin geworden. Was kostet es? Für Privatanwender keinen Cent. Ich setz aber noch einen drauf und erklär noch kurz, wie man das Programm auch noch portable bekommt.

PicPick Einstellungen PicPick Whiteboard
PicPick Einstellungen und Whiteboard

Hierzu laden wir uns die Installationsdatei von PicPick herunter und entpacken diese mit 7-Zip. Anschließend löschen wir aus dem Ordner das Verzeichnis “$PLUGINDIR”, “$TEMP” und die Datei “savedata.ini”. Nun legen wir mit dem Editor eine neue leere ini-Datei mit dem Namen “picpick.ini” im Hauptordner des Tools an. Starten und schon ist PicPick der Portable Screenshotmaker.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

2 Kommentare

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  1. Kommentar von KChristoph · · #

    … und schon ist PicPick der Portable Screenshotmaker.
    —-
    PicPick nutze ich.
    Den “Portabel-Macher” kannte ich noch nicht.
    Danke.

  2. Kommentar von reraiseace · · #

    Man kann viele Installer-Dateien noch nachträglich portable machen. Voraussetzungen dafür sind unverschlüsselte .exe-Archive und möglichst keine/kaum Einträge in der Registrierung von Windows.