Sanyo Mobile Booster KBC-L2B im Test

Seit etwas mehr als einer Woche ist der Mobile Booster KBC-L2B der Firma Sanyo in meinem Besitz. Schwache Akkus sind ein alter Hut bei aktuellen Smartphones, und wenn die richtigen Energiesparoptionen und zusätzlichen Apps nicht ausreichen, muss man zum Ersatz-Akku greifen. Genau vor diesem Problem stand ich auch und fragte mich nach Alternativen zum Zweit-Akku. So stieß ich auf einen Artikel in cashys Blog. Aber ich möchte euch an meinen Vorüberlegungen teilhaben lassen und daher werde ich die möglichen Optionen im Folgenden aufzählen.

Sanyo Mobile Booster KBC-L2B in Aktion - Kamera Nokia N82
Sanyo Mobile Booster KBC-L2B in Aktion

1. Option: Ersatz-Akku

Das Einfachste wäre, man legt sich denselben Akku, der im Gerät sitzt noch einmal zu. Die Dinger kosten meist auch nicht mehr viel und so ist man mit einem Original Akku mit ca. 20-30 Euro dabei. Nur damit war es das leider noch nicht, denn es wird noch ein zweites Ladegerät, speziell für den Akku benötigt. Sonst lädt man einen Akku auf, wechselt dann und lädt den nächsten. Das ist auf Dauer etwas nervig. Bei Samsung kostet ein zusätzliches Ladegerät für den zweiten Akku rund 15 Euro.

2. Option: Leistungsfähigerer Akku

Samsung bietet für einige Modelle, darunter auch das Galaxy S II einen etwas leistungsstärkeren Akku an. In meinem Fall würde dieser 350 mA mehr besitzen und die Akkulaufzeit nur bedingt aufstocken. Zudem verändert sich die Rückseite, da der neue Akku auch dicker ist. Mit gut 20-30 Euro ist es fast dieselbe Preislage wie der Zweit-Akku. Das zusätzliche Ladegerät kann man sich dann noch kaufen und den schwächeren Akku als Energiereserve nutzen.

3. Option: PowerSkin

Diese Möglichkeit offenbarte sich mir erst nach dem Kauf des Mobile Boosters. Da sie aber für manch einen eine Überlegung wert sein könnte, liste ich sie mit auf. Beim PowerSkin handelt es sich um ein zusätzliches Case, welches einen zweiten Akku enthält. Das Smartphone wird dadurch zwar dicker, bekommt aber mehr Saft und es ist quasi alles in einem Gerät. Der Preis mit ca. 55 Euro liegt hier deutlich höher. Auf mobiFLIP.de gibt es einen ausführlichen Testbericht dazu.

Screenshot PowerSkin Samsung Galaxy S II
Screenshot PowerSkin Samsung Galaxy S II

4. Option: Sanyo Mobile Booster

Nun aber zu diesem kleinen und tollen Gerät. Der Mobile Booster kommt mit einer satten Leistung von 5000 mA daher und lässt sich via USB oder an der Steckdose aufladen. Danach kann man das 130 Gramm leichte Gerät mitnehmen und praktisch alles, was sich mit einem USB-Anschluss aufladen lässt aufladen. Seit rund einer Woche hing mein Samsung Galaxy S II nicht mehr an der Steckdose und nur am Booster. Diesen habe ich bis dato auch nur einmal aufgeladen. Der Ladevorgang geht auch sehr rasch. In einer guten dreiviertel Stunde gewinne ich so ca. 30-40% Akkuleistung.

Zu der smarten Box gibt es dann noch das übliche Zubehör, wie Ladekabel für USB und Steckdose und einen kleinen Adapter, damit das beiliegende USB-Kabel auch für die gängigen Smartphone-Anschlüsse benutzt werden kann. Bei iPhone und Co. schnappt man sich einfach das Applekabel und schließt es an den Mobile Booster an. Ein weiterer Bonus dieses Gerätes ist es, das gleichzeitig bis zu zwei Geräte geladen werden können. Die anliegende Stromstärke halbiert sich dann von 1 A auf 0,5 A je Anschluss. Der Sanyo Mobile Booster liegt mit rund 34-38 Euro etwa im selben Preissegment wie die Optionen 1 und 2.

Sanyo Mobile Booster KBC-L2B Zubehör - Kamera Nokia N82
Sanyo Mobile Booster KBC-L2B Zubehör

Persönliches Fazit

Unterm Strich bekomme ich mit dem Sanyo Mobile Booster mehr für mein Geld und logischerweise auch deutlich mehr Power für mein Smartphone. Die vielseitige Einsetzbarkeit macht dieses Gerät bald schon universal nutzbar. Das Gewicht stört mich auch nicht, und wenn man sowieso meist einen Rucksack dabei hat, passt die kleine Box problemlos rein. Die Verarbeitung seitens Sanyo ist gut, wobei ich das USB-Kabel etwas klobig finde und ich es lieber nicht an mein Samsung Galaxy S II stecken möchte. Der Adapter sitzt auch leicht wackelig auf dem USB-Anschluss. Macht aber auch nichts, denn schließlich kann man ein anderes USB-Kabel nehmen.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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