Mehr Saft für Android Smartphones

Schwächelnde Akkus sind ein häufiges Thema bei Smartphones. Es ist bereits normal geworden, das jeden Abend die Steckdose ruft. Doch es gibt einige hilfreiche Tipps, wie man Energie sparen kann und man nicht einfach so mit einem schwarzen Bildschirm in der Prärie steht.

Hier einige Tipps, die jeder umsetzen kann:

  • WLAN, GPS und Bluetooth nur einschalten, wenn die Dienste benötigt werden
  • Bildschirmhelligkeit möglichst gering einstellen und nicht automatisch regeln lassen
  • Falls keine 3G Verbindung benötigt wird, sollte man auf GSM umsteigen
  • Keine Live-Hintergründe nutzen, ein einfaches Wallpaper tut es auch
  • Den Energiesparmodus des Android-Systems verwenden
  • Synchronisierungsdienste nur zulassen, wenn diese gebraucht werden
  • Keine unnötigen Anwendungen im Hintergrund laufen lassen

Neben diesen doch recht einfachen Tipps kann man sich auch einen Ersatz-Akku zulegen oder auf einige Apps setzen, die das Akkuleben verlängern. Hier möchte ich den JuiceDefender vorstellen. Die App gibt es von kostenlos, bis hin zu zwei Kostenpflichtigen Versionen. Ich begnüge mich mit der kostenlosen Version, weil sie für mich ausreichend ist. Wer aber mehr Einstellungsmöglichkeiten braucht, muss etwas Geld investieren.


JuiceDefender Informationsvideo

Aber nun zur App, was bringt und macht sie eigentlich? Einfach ausgedrückt, alles Unnötige abschalten und nur zulassen, wenn es gebraucht wird. Das bezieht sich insbesondere auf Datenverbindungen. Wenn beispielsweise WLAN an ist, werden nicht ununterbrochen Daten übertragen. Da setzt JuiceDefender an und deaktiviert die Verbindung, wenn sie nicht genutzt wird. So spart man auf kurz oder lang einiges an Energie ein.

Samsung Galaxy S II
Foto Samsung Galaxy S II – Kamera: Nokia N82

Wie lange der Akku bei jedem Einzelnen hält, hängt immer von der Nutzung ab. Mein Samsung Galaxy S II muss ich seitdem ich JuiceDefender nutze nur alle 2,5 Tage aufladen, vorausgesetzt ich habe nicht über mehrere Stunden WLAN und das Display an. Sonst reicht der Akku auch nur etwas mehr als einen Tag. Die App lässt sich sehr leicht konfigurieren und selbst in den Experten-Einstellungen wird alles gut erklärt, sodass auch ein Laie damit zu Recht kommt.


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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