Reise in eine neue Galaxy … The Beginning

Die Galaxy – unendliche Weiten … Das erinnert einen doch sofort an Star Trek und die fantastischen Abenteuer des Raumschiffs Enterprise. Genau dieses Gefühl, hat man als Technikbegeisterter, wenn man zum ersten Mal das Samsung Galaxy S II in die Hände nimmt und einschaltet. Es entführt einen in die fabelhafte Welt der Androids. Die kommende Artikelserie zum Samsung Galaxy S II wird die Eindrücke beschreiben, die ich von früheren Handys bzw. Smartphones im Hinblick auf dieses neue Gerät habe. Daher sind es nur meine Erfahrungswerte und dient jedem Leser nur als eine weitere Meinung.

Star Trek (Quelle: bartworldv6, Liz. CC BY 2.0)
Star Trek (Quelle: bartworldv6, Liz. CC BY 2.0)

Mit Nokia fing damals alles an

Ich war bis dato eigentlich ein alt eingesessener Nokia Nutzer und bin nur gelegentlich davon abgewichen. Von 3330 bis hin zu einem N97 war da einiges dabei. Nur muss ich zugeben, das Nokia einfach mehr und mehr nachlässt und für mich einfach zu langsam und veraltet ist. Da sind Hersteller wie Samsung oder HTC schon eher etwas für mich. Nur ist für mich ein Kriterium nach wie vor entscheidend, die Datensicherheit. Bei Android und iOS kann man das nicht gerade behaupten, so meine Meinung. Das muss ich nun korrigieren. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es nicht an der Wahl des Betriebssystems hängt, sondern viel mehr an der anschließenden Nutzung. Ich erwähnte in einem meiner letzten Artikel bereits, dass eine Nutzung ohne Google Accounts und meinetwegen auch ohne Internet problemlos möglich ist. Darauf werde ich im nächsten Artikel dieser Serie nochmals genauer eingehen.

Foto Nokia N82 und N97
Foto Nokia N82 und N97

Hardwareausstattung und Verarbeitung

Aber zunächst widme ich mich den grundlegenden Dingen, wie Verpackung, Verarbeitung und der Bedienung des Betriebssystems. Ausgepackt ist das Samsung Galaxy S II sehr schnell. Es wird in einer kleinen passenden Box geliefert. Das erinnert einen bereits an das iPhone bzw. iPod. Auch da ist die Verpackung zweckmäßig, schlank aber edel. Sonst liegen dem Galaxy noch ein USB-Kabel, ein Ladegerät für die normale Steckdose, ein In-Ear-Headset mit Ersatzaufsätzen, Akku und die üblichen Schnellanleitungen bei. Das Galaxy selbst ist sehr schlank und liegt im Normalfall gut in der Hand. Wer kurze Finger bzw. kleine Hände hat, dem könnte es etwas zu sperrig für die Einhandbedienung sein.

Verpackung Samsung Galaxy S II
Verpackung Samsung Galaxy S II

Die Verarbeitung ist weitestgehend gut, sieht man davon ab, dass größtenteils Plastik als Gehäuse genommen wurde. Die Akkuabdeckung ist sehr dünn und macht einen nicht sonderlich stabilen Eindruck. Daher ist von häufigem Akku- oder Kartenwechsel eher abzuraten. Da muss man schon aufpassen, nicht dass es mal knack macht. Mich persönlich stört es aber weniger. Was mir eher missfällt, ist der SD-Karten Slot. Dieser ist so verbaut, das man jedes Mal den Akku rausnehmen muss, nur um die Karte zu wechseln. Das ist natürlich etwas blöd. Hier bleibt nur der Umweg über eine große Karte und USB bzw. drahtlose Verbindungen. Aber sonst kann man an der Optik und der Verarbeitung kaum etwas bemängeln.

Foto Samsung Galaxy S II – Kamera: Nokia N82
Foto Samsung Galaxy S II – Kamera: Nokia N82

Die Hardwareausstattung ist auch nicht gerade mickrig. Das Galaxy S II kommt mit einem Dual-Core ARMv7 Prozessor, mit 1,2 GHz daher und verfügt über 1 GB Arbeitsspeicher. Die Screenauflösung beträgt 480×800 Pixel. Auch für Bilder, Musik, Videos und was man sonst noch auf dem Phone speichern möchte, gibt es mit 16 GB genug Platz. Bei Bedarf kann man maximal eine 32 GB Micro-SD Karte nachrüsten. Zwei Kameras sind ebenfalls integriert, eine an auf der Frontseite mit 2MP und auf der Rückseite mit 8MP. Wer noch mehr technische Details haben möchte, kann sich diese hier googeln.

Hardwareinfo Samsung Galaxy S II Teil 1 Hardwareinfo Samsung Galaxy S II Teil 2
Hardwareinfo des Samsung Galaxy S II

Der erste Kontakt mit Android

So, nun aber zum ersten Einschalten, der wohl erwartungsvollste und spannendste Moment. Noch mal vergewissern, dass auch der Akku drin ist, die Abdeckung korrekt sitzt und das Netzteil angeschlossen ist. Und schon geht’s los. Einschaltknopf drücken und warten. Prompt erscheint die Startanimation vom Galaxy S II.


Startanimation des Samsung Galaxy S II

Ein paar erste Einstellungen gemacht und kurz darauf befindet man sich schon auf dem Homescreen und kann sich auf die Menus stürzen. Als Leihe bzw. noch unerfahrener Android-Nutzer findet man sich sehr schnell zurecht. Schön ist, dass alles so schnell und fluffig geht. Es hackt nichts wirklich, braucht nicht ewig lange zum Öffnen etc. All das wird man als Symbian Nutzer kennen und vermissen (nein Spaß).

Samsung Galaxy S II Home Samsung Galaxy S II Apps Samsung Galaxy S II Dateibrowser
Screenshots Samsung Galaxy S II
(Home, Apps, Dateibrowser)

Positiv an Android und dem Softwarepaket, welches Samsung mitliefert, ist auch, dass erst mal nichts nachinstalliert werden muss. Man kann problemlos durch die Ordner des internen Speichers navigieren, PDFs lesen, Word-Dokumente schreiben und, und, und. Gerade PDF lesen geht in einer sehr schönen Geschwindigkeit, man muss nicht lange warten, bis die Seite geladen ist. Da kann es auch ein ganzes Bild sein und es geht trotzdem schnell. Kein Vergleich zu Nokia. Android glänzt auch durch seine Individualität und Samsung Touchwiz in der Version 4 komplettiert die Anpassungsfähigkeit des Homescreens.

Samsung Galaxy S II Galerie

Samsung Galaxy S II Polaris Office Samsung Galaxy S II Notizen
Screenshots Samsung Galaxy S II
(Galerie, Polaris Office, Notizen)

Mein persönliches Fazit

Das Galaxy S II ist ein wirklich tolles Erlebnis und vom Handling her top. Da kann ich nicht drüber klagen. Es ist beinahe so, als hätte man einen kleinen Computer vor sich. Die Größe ist für mich ausreichend. Das neu erschienene Samsung Galaxy Note wäre mir zu groß und aktuell auch noch zu teuer. Das Galaxy S II liegt ja alleine schon bei ca. 415 Euro ohne Vertragsbindung. Trotz diesem noch recht hohen Preis hat sich der Kauf jetzt schon gelohnt und ich kann Samsung Smartphones mit Android guten Gewissens weiterempfehlen. Im 2. Teil meiner Artikel Serie geht es dann um datenschutzkonformere und auch sicherheitsrelevante Einstellungen. Dann geht es auch um die Nichtnutzung des Google Accounts.

Zu weiteren Teilen der Artikelserie:


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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