#OpFacebook - es passiert doch was

Anonymous kündige im August einen Angriff auf Facebook an. Zog diese Ankündigung aber schnell wieder zurück und erklärte, das es sich hierbei um keine offizielle Aktion handele. Es soll sich um eine Person handeln, die die geplante Operation mit Anonymous in Verbindung bringt. Nun ist der 5. November da, der als Deadline genannt wurde und man ging davon aus das nichts passieren würde. Das stimmt offenbar nicht so ganz, denn Anonymous hat sehr wohl etwas getan. Man veröffentlichte einfach den vollen Namen und die Anschrift des Dissertanten. Er habe laut Anonymous die Bewegung des Kollektivs gestört und sei zum Gegner geworden. Anthony aus Ohio, USA soll der Initiator der gefakten Op sein.


Operation Facebook Videobotschaft

Ich finde es sehr interessant wie man hier mit seinen eigentlichen Mitstreitern umgeht. Klar, Anonymous hatte sich von der Aktion distanziert und plant wohl etwas anderes, aber darüber gibt es keine genauen Informationen. Gegen Facebook hat man sowie etwas, von wegen Klarnamenzwang etc. Auch was sich Facebook in letzter Zeit erlaubt, ist nicht mehr in Ordnung. Trotzdem, wenn man sich kurz ins Gedächtnis ruft, was Anonymous bedeutet, dann kommt einem daran was spanisch vor. Anonymous kann doch jeder sein. Ein Kollektiv hat keine klare Struktur und Zielsetzung, sprich jeder kann sich sein Ziel stecken und es unter der Haube von Anonymous durchführen, oder etwa nicht?

Quelle: Golem


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Autor: Markus Werner (reraiseace) Twitterreraiseace, Google+reraiseace, Twittercb_werner
Ich bin Redaktionsvolontär bei der COMPUTER BILD in Hamburg, Fernstudent am Deutschen Journalistenkolleg und schreibe auf re{raise}ace privat über Webdesign und Programmierung. Seit 2015 schrieb ich auch regelmäßig für andere Medien.

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